Kleine Exkursion » Noble Privilegien

Noble Vorteile des Adelsstands 

Zum einen gilt der Adelstitel als überaus edel. Wer als Adliger durch die Straßen läuft oder als Edelmann eine Buchung bzw. Reservierung tätigt, erntet oftmals anerkennende Blicke. Gesellschaftliche Vorteile gibt es für viele Adelige auch nach der Aberkennung rechtlicher Privilegien. Viele Menschen blicken heute auf den Adel zurück und empfinden Lord, Lady, Graf, Baron und Co. als Überbleibsel einer vergangenen Zeit. Die Privilegien des Adelsstands reichen zahlreiche Jahrhunderte zurück und veränderten sich je nach gesellschaftlichem Umfeld. Wer mehr über die noblen Privilegien des Adels erfahren will, bekommt im Folgenden hilfreiche Infos. Bevor Sie mit dem Adelstitel Ihrer Wahl hausieren gehen, ist ein wenig Wissen über historische Bevorzugungen nicht verkehrt. 

Die Vorteile des Adels 

Zahlreiche Vorteile kamen dem Adel zugute. Doch wie verdienten sich die Adeligen überhaupt ihre Vorteile unterschiedlicher Art? Das Weitergeben von Privilegien von Mitgliedern der Adelsklasse untereinander war eine Seltenheit. Vielmehr gewährte der Herrscher von Gottes Gnaden dem Adelsstand unterschiedliche Privilegien. Der König, Kaiser oder sonstiger Monarch erkannten bestimmte Titel an. Den Adelsfamilien wurde ein übermäßiger Reichtum zuteil. Nicht wenige Adelige nannten sich Besitzer von weitläufigem Grund und Boden. 

Darüber hinaus gab es insbesondere die folgenden Privilegien. Viele Adelsfamilie bekamen eigene Ströme zum Angeln und Obstgärten für die Obsternte. All dies ergab sich aus der bevorzugten Behandlung in Blick auf den Landbesitz. Zudem konnten die Adeligen Felder landwirtschaftlich bewirten lassen. Die Forstproduktion stand den Adeligen ebenfalls offen. 

Die Mehrheit der damaligen Siedlungen war von einer typischen Infrastruktur geprägt. Dazu gehörten Burgen, Brunnen, Mühlen oder Abteien. Örtlichen Bauern stand oftmals die Benutzung des Lands frei. Besitzer waren jedoch die Adeligen. Häufig verlangten Adelige von den Einwohnern, Steuern zu zahlen oder einen gewissen Teil der Ernte an die Adelsfamilie abzutreten. Der Einsatz der Bauern für körperliche Arbeit war jedoch den Adeligen nicht erlaubt – auch wenn sich manche über dieses Verbot hinwegsetzten. 

Gesellschaftlicher Aufstieg im Adelsstand 

Immer mehr Adelige wollten sich im Laufe der Geschichte die noblen Privilegien der Edelmänner und -frauen erwerben. Aus diesem Grund entschieden sich Mitglieder unterschiedlicher Gesellschaftsschichten für eine Laufbahn beim Militär, den Gerichten oder anderen Abteilungen in der Regierung. Gute Leistungen sollten zum Erwerb des Adelstitels beitragen.

Doch warum war der Adelstitel in den unterschiedlichen Zeiten derart beliebt? In Frankreich waren den Adeligen zum Beispiel steuerrechtliche Vorteile gewährt. Die Adeligen musste keine direkte Steuer zahlen. Zudem war die Beziehung zu Gerichten und Polizisten vertraut. Adelige wurden nahezu in sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen bevorzugt. Häufig waren die Adelsfamilien vom gemeinen Gesetz befreit und unterlagen eigenen Regelungen – dem sogenannten Adelsrecht. Die Menschen mit Adelstitel hatten umfangreiche Macht und konnten den Untergegebenen Befehle geben. Im Gegensatz dazu mussten sich die einfachen Bauern an die Gesetze halten. 

Darüber hinaus hatten die Adelsfamilien sogar das Recht, private Kriege untereinander zu führen. Bei Meinungsverschiedenheiten und Familienfehden waren Duelle weit verbreitet. Insbesondere in der Renaissance diente das Duell zwischen Adeligen zur Klärung gewisser Streitigkeiten. Beim Schwertkampf maßen sich die Edelmänner und entschieden einen Streit für sich. Allein während der Herrschaft von König Heinrich dem Vierten starben in Frankreich mehr als 4000 Adelige bei einem derartigen Duell – der Aufstieg auf der gesellschaftlichen Leiter war somit teilweise eine blutige Angelegenheit. Dies darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Adeligen meist echte Gentlemen waren und sich an kulturellen Gepflogenheiten orientierten. 

Heute zum Edelmann / Edelfrau werden!

Der moderne Edelmann unterscheidet sich erheblich vom traditionellen Adel. Während Adelige im Mittelalter und über viele Jahrhunderte zahlreiche Privilegien hatten, sieht dies beim modernen Adel anders aus. Der heutige Adel verfügt über keine gesellschaftliche Sonderstellung, den Adeligen wird nicht mehr Macht als anderen Bürgern zuteil. 

Nichtsdestotrotz ist es für viele Menschen überaus verlockend einen Adelstitel zu besitzen und mit diesem in der Öffentlichkeit aufzutreten. Denn Adelstitel existieren seit mehreren Jahrhunderten und sind auch heutzutage immer noch überaus beliebt. Mit einer Zugehörigkeit zum Adel wird ein gesellschaftlicher Glanz verbunden, der häufig seines Gleichen sucht. 

Wenn Sie sich also heute für das Tragen eines Adelstitels entscheiden, können Sie den Adelstitel Ihrer Wahl kaufen. Dank langjähriger Erfahrung wissen wir genau, was wir tun und bieten Ihnen eine umfassende Auswahl. Suchen Sie sich bei unseren Beschreibungen den Adelstitel aus, der Ihren Vorstellungen am besten entspricht. Dank Adelstitel, den Sie legal als Namenszusatz führen dürfen, Familienwappen und Ernennungsurkunde treten Sie zukünftig souverän als Adeliger auf – gesellschaftlicher Glanz und Anerkennung garantiert. 

Das gesetzliche Recht, ein Edelmann oder eine Edelfrau zu sein, ist heutzutage nicht mehr mit einer Bevorzugung verbunden. Nichtsdestotrotz begeistern viele Adelige mit ihren Tugenden und Idealen. Es ist nie zu spät, sich einen Adelstitel zu kaufen und fortan als Baron, Graf, Herzog und Co. aufzutreten.